Die linksjugend [’solid] kämpft für eine soziale und vollkommen demokratische Gesellschaft.

Große Teile der derzeitigen Gesellschaft, vor allem die Wirtschaft, unterliegen keinerlei demokratischen Kontrolle. Die Wirtschaft funktioniert im Interesse einiger weniger auf Kosten der Mehrheit, insbesondere auf Kosten der ärmeren Länder des globalen Südens und der natürlichen Lebensgrundlagen. Um das zu überwinden, muss die Wirtschaft grundsätzlich anders organisiert werden:

Es muss demokratisch festgelegt werden, wie und wieviel produziert wird, Arbeiter*innen sollten ihre Unternehmen selbst besitzen und verwalten, anstatt für den Profit anderer zu arbeiten.
Auch für die Lösung der Klimakrise muss der Kapitalismus überwunden werden: Eine Wirtschaft, in der die einzelnen Akteure nur auf Wachstum und Profitorientierung aus sind, kann die natürlichen Lebensgrundlagen gar nicht erhalten, da dies den Profit und damit die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen senken würde.
Deshalb verstehen wir uns als demokratische Sozialist*innen.

Gleichzeitig basiert unsere Gesellschaft darauf, dass insbesondere Frauen auch heute noch in viel größerem Ausmaß unbezahlte Hausarbeit machen und auch in der Lohnarbeit häufig deutlich weniger verdienen als Männer, die genauso viel arbeiten. Diese Ausbeutung wollen wir beenden, deshalb verstehen wir uns als Feminist*innen.

Ein weiterer Schwerpunkt von uns ist antifaschistische Arbeit. Der weltweite Rechtsruck drückt sich aus durch das Erstarken von Parteien wie der zum Großteil unserer Einschätzung nach klar faschistischen AfD, aber auch durch einen Rechtsruck der Regierungsparteien, den wachsenden Antisemitismus und den Aufstieg des Islamismus.