Gegen den transexklusiven (Radikal-) Feminismus

Beschluss der Mitgliederversammlumg vom 19. Juni 2022

Die Linksjugend Köln steht uneingeschränkt solidarisch mit trans Menschen und setzt sich ein für ein Selbstbestimmungsgesetz, welche den Geschlechtseintrag und Namen nicht abhängig von der Evaluation Fremder macht und infolgedessen das verfassungsfeindliche „Transsexuellengesetz“ ablösen wird. In unserem feministischen Verständnis hat Transphobie nichts verloren, denn Transphobie ist weder zielführend im Kampf gegen Sexismus, noch ist sie radikal.

Transphobie ist vielmehr eine reaktionär-bürgerliche Ideologie, welche die Selbstbestimmung aller FLINT* verhindert, da trans Menschen besonders unter patriarchaler Unterdrückung sowie Chauvinismus leiden.

Wir kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben aller Menschen ohne Diskriminierung aufgrund von geschlechtlicher Identität.

Der Ursprung sexualisierter Gewalt liegt in patriarchalen Strukturen, die es in unserer Gesellschaft zu bekämpfen gilt.

Eine Auseinandersetzung mit diesen Problemen darf nicht zu Lasten von trans Menschen stattfinden.

Als Konsequenz daraus muss unsere Basisgruppe ein Safe Space für trans Menschen sein und lehnt den sogenannten transexklusiven Radikalfeminismus ab und bietet allen Mitgliedern Ressourcen an, sich selbst weiterzubilden.