Der Klimawandel ist keine Frage vom Schutz einiger süßer Eisbären, sondern eine existentielle Bedrohung der Menschheit. Dabei ist er aber keineswegs blind gegenüber von Machtverhältnissen:

Reichere Menschen und Länder tragen die Hauptverantwortung für den Klimawandel, während insbesondere der globale Süden unter ihm leidet. Konsequenter Klimaschutz hängt also untrennbar zusammen mit Kämpfen für eine gerechtere Welt. Nicht nur durch den Klimawandel schadet die fossile Industrie den Menschen: Vor allem in der Stadt sorgt die Luftverschmutzung für einen Anstieg an Atemwegserkrankungen.
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Stadt ist voller Autos. Das Ergebnis jahrzehntelanger Lobbyarbeit und Korruption der Automobilindustrie, die um ihre Profite fürchtet. Dies führt nicht nur zu Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährdung, sondern auch zu Ungerechtigkeit, denn für ärmere Menschen drückt das Auto besonders auf den Geldbeutel.

Für einen effektiven Klimaschutz fordern wir:
» einen staatlich finanzierten, auch in den Randbezirken gut ausgebauten ÖPNV, den alle Menschen ohne Ticket nutzen können
» Einen besseren Ausbau von Radwegen und Fußgänger*innenwege
» Ein schrittweises Ausweiten autofreier Zonen mit dem langfristigen Ziel eines autofreien Kölns
» Die RheinEnergie muss den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2030 kontinuierlich auf 100% steigern
» Das Braunkohlekraftwerk in Merkenich muss bis 2022 stilllgelegt werden;
» alle geeigneten Dächer städtischer Gebäude sollen bis spätestens 2025 mit Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet werden
» Die RheinEnergie soll einen sozial gerechten, den Grundbedarf berücksichtigenden Strom- und Gastarif anbieten, der die Bevölkerung entlastet