Räume der Jugendkultur sind es, wie Kunst und Theater, genauso wert, mehr gefördert zu werden. Auch Dinge wie die Kölner Clubkultur gehört geschützt. Sie sind integraler Bestandteil sozialer Lebensrealität vieler junger Menschen. Immer mehr Clubs müssen geschlossen werden, da sie nicht rentabel sind. Das ist eine einmalige Chance, sich diese Räume anzueignen, um sie für kreative Projekte zu nutzen, statt zuzulassen, dass dort Wohnungen gebaut werden, die sich nur die Reichsten leisten können. Ein weiterer einfacher Weg, Feierkultur zu fördern, wäre, öffentliche Flächen für Raves zu designieren, auf denen selbstorganisierte Akteur*innen Veranstaltungen organisieren können statt diese polizeilich zu unterbinden. Die Jugend braucht Freiräume, um sich zu entfalten. Positivbeispiele wie das Autonome Zentrum am Eifelwall zeigen, dass auch selbstorganisierte Räume funktionieren können. Diese sind nicht nur Ort zum Feiern, sondern auch für Sport, Kunst, Musik, Diskussion und vieles mehr. Wir fordern das die Stadt solche Freiräume nicht nur duldet und genehmigt, sondern auch aktiv fördert.