Wir haben eine klare Vorstellung von Bildung, und diese beinhaltet nicht das stumpfe Auswendiglernen von Buchinhalten oder das simple Ausführen von Anweisungen. Durch den Einfluss von Wirtschaftsverbänden und -Organisationen wie der OECD (PISA-Studien) auf Bildungssysteme weltweit, wurde auch in Deutschland Bildung immer mehr zu Training und Noten werden vergeben für möglichst guten Gehorsam, damit Menschen sich auch schnell im Berufsalltag in die Hierarchien der Wirtschaft widerstandslos eingliedern lassen. Aber echte Bildung bildet Menschen. Sie befähigt zu Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität. Dafür fordern wir mehr demokratisches und selbstbestimmtes Lernen, sowie ein Ende des Notendrucks. Menschen sollen immer die Möglichkeiten an die Hand bekommen die Fähigkeiten zu erlernen, die sie können möchten. Das Konzept offener Ganztagsschulen bieten hier jetzt schon eine Grundlage und Orientierung.

» Das alte drei-gliedrige Schulsystem aus der Kaiserzeit soll der fortschrittlicheren Gesamtschule weichen. Dafür muss gewährleistet sein, dass Köln der Nachfrage nach Gesamtschulplätzen nachkommt.

» Die Schüler*innenvertretungen müssen massiv gestärkt werden und zu Institutionen der echten demokratischen Mitverwaltung werden.

» Es braucht mehr städtische Kitas. Sie sind keine Aufbewahrungsorte für Kinder, sondern Teil des Bildungssystems und deshalb müssen sie natürlich kostenlos sein. Immer noch leisten hauptsächlich Frauen unbezahlte Erziehungsarbeit, deshalb ist die Forderung nach mehr öffentlichen Kitas auch aus feministischer Perspektive entscheidend.